DIE GESCHICHTE VON THERAPEUTIC TOUCH (TT)
NACH KRIEGER UND KUNZ

Prof. Dr. Dolores Krieger, Professorin für Krankenpflege an der Universität von New York, entwickelte und standardisierte 1972 gemeinsam mit ihrer Mentorin Dora Kunz, einer anerkannten Heilerin, Therapeutic Touch speziell für Menschen in Pflege- und Heilberufen. Die Entspannungsmethode und

Pflegeintervention ist eine zeitgemäße Interpretation alter Heilweisen. Diese Methode brachten sie durch 4 einzelne Schritte in eine leicht erlernbare und lehrbare Form, die in keinem religiösen Kontext steht.

Dr. Krieger unterrichtete ab 1972 Schwesternschülerinnen in der Therapeutic Touch Methode an der Universität von New York - und seitdem wurden von ihr und Dora Kunz ca 80.000 Krankenschwestern in den USA in TT ausgebildet.

Derzeit gibt es über 600 Studien/Fallstudien und Veröffentlichungen, sowie Doktor- und Forschungsarbeiten, die die Wirksamkeit von TT belegen. Heutzutage wird Therapeutic Touch in mehr als 70 Ländern unterrichtet und praktiziert.

 

WAS BEWIRKT THERAPEUTIC TOUCH ?

TT sieht den Patienten - im Sinne des Pflegemodells der Pflegeprofessorin Martha Rogers - als offenes elektromagnetisches Energiesystem, das sich im ständigen Austausch mit der Umgebung befindet. Die klinische Praxis zeigt, dass sie eine erfolgreiche energetische Unterstützungsmaßnahme ist:

  • bei allen chronischen und akuten Erkrankungen

  • bei Schmerzbehandlungen

  • bei Wundbehandlung

  • bei Ängstlichkeit und Stress

  • bei onkologischen Erkrankungen (Chemo- und Strahlentherapiebegleitung)

  • in der Palliativpflege und der Sterbebegleitung

ANWENDUNG VON THERAPEUTIC TOUCH

  • als Selbstanwendung und Hausapotheke

  • als Pflegeintervention

  • als komplementäre energetische Methode bei akuten und chronischen Erkrankungen

  • als Gesundheitsförderung und energetische Trainingsmethode

DIE VIER SCHRITTE VON THERAPEUTIC TOUCH

Schritt 1: Zentrieren

„Die eigene Mitte“ finden und halten. Bewusstes Fokussieren auf den Klienten und dabei selbst einen Zustand erweiterter Wahrnehmung aktivieren. Mit der Aufmerksamkeit „ Nach-innen-gehen“ und die aufrichtige Absicht haben, dem Klienten zu helfen. Die Konzentration wird während der gesamten TT-Behandlung gehalten.

Schritt 2: Assessment (Ertasten des Energiefeldes)

Einschätzung des Energiefeldes bezogen auf die Symmetrie / Asymmetrie im bio-elektromagnetischen Feld des Klienten/Patienten. Nach der Pflegediagnose „ Energiefeldstörung “ wird das bio-elektromagnetische Feld mit Parametern wie z.B. Hitze, Kälte, Leere, Fülle, Rhythmus etc. beschrieben und dokumentiert.

Schritt 3: Behandlung

a) Glätten und  Ausstreichen des Energiefeldes

Modulieren und dirigieren des Energieflusses mit dem Ziel, den freien Energiefluss innerhalb des gesamten Feldes zu fördern. Zonen, in denen es nicht frei fließt, werden angeregt, um einen ungehinderten, rhythmischen Energiefluss wiederherzustellen.
 
b) Ausgleichen und  Harmonisierung des Energieflusses

In diesem Schritt werden besonders betroffene Stellen ausgeglichen, die im Assessment vorher festgestellt wurden. Hierbei geht es um das Harmonisieren von Unausgewogenheiten des bioelektromagnetischen Feldes des Klienten/Patienten. Dabei kann es nötig sein, ein zuviel an Energie abzuleiten, Defizitzonen aufzufüllen oder Bereiche energetisch neu zu ordnen.

Schritt 4: Evaluation (Erneutes Ertasten des Energiefeldes)

Erneutes Einschätzen des Energiefeldes, Feststellen des Ergebnisses, ggf. Wiederholung des vorherigen Schrittes, bewusstes Beenden der Behandlung mit abschließendem Erden, Dokumentation.

 

TT ist kein Ersatz für die ärztliche Diagnose, medizinische Behandlung oder Psychotherapie. TT stellt keine Heilbehandlung dar. Vielmehr dient TT als Ergänzung, als komplementäre Methode bei Erkrankungen oder im Bereich der Gesundheitsförderung.

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